Nicht mehr Volumen. Bessere Haut.

Polynukleotide Berlin · Kurfürstendamm

Polynukleotide: Hautqualität mit Lachs-DNA

Polynukleotide · PDRN · Rejuran und Gouri eingeordnet · ärztlich, ohne Hype

Polynukleotide sind gereinigte DNA-Fragmente aus Lachsmilch. Sie füllen nichts auf und verändern keine Proportionen – sie arbeiten an dem, was Filler nicht erreichen: Hautdichte, Elastizität und Feuchtigkeit. Besonders dort, wo die Haut dünn ist und schnell müde wirkt, unter den Augen, am Hals, an den Händen. Für viele ist das genau der Schritt, den sie suchen, bevor sie über Filler nachdenken.

Unser Angebot

Polynukleotide in Berlin

Wir arbeiten mit Rejuran®, einem Polynukleotid-Präparat aus gereinigter Lachs-DNA. Behandelt wird am Kurfürstendamm, nach einer Untersuchung der Haut und einem Gespräch über das realistische Ziel.

Einzelsitzung · etwa 45 Minuten

Erste Sitzung mit Befund

Beurteilung von Hautdicke, Elastizität, Lichtschäden und Fettverteilung, dann die Behandlung des vereinbarten Areals. Am Ende weißt du, wie viele Sitzungen in deinem Fall sinnvoll sind – und ob ein anderes Verfahren besser passt.

Paket · drei Sitzungen

Behandlungsserie

Eine einzelne Sitzung zeigt selten den vollen Effekt. Empfohlen sind zwei bis drei Termine im Abstand von zwei bis vier Wochen, danach eine Auffrischung nach sechs bis zwölf Monaten. Als Paket für drei Sitzungen liegt der Preis 15 Prozent unter der Summe der Einzeltermine.

Augenpartie · Handrücken

350 €

je Sitzung, ein Areal

Gesicht · Hals · Dekolleté

450 €

je Sitzung, ein Areal

Zwei Areale zusammen

700 bis 750 €

Augenpartie und Gesicht 700 €, Gesicht und Hals 750 €

Paket · drei Sitzungen

ab 890 €

Augenpartie 890 €, Gesicht oder Hals 1.150 €, Gesicht und Hals 1.890 €

Es handelt sich um eine Selbstzahlerleistung. Den für dich gültigen Betrag bekommst du vor der ersten Behandlung schriftlich.

Grundlagen

Was Polynukleotide sind

Der Begriff klingt nach Chemie, der Ursprung ist biologisch: gereinigte DNA aus Lachsmilch. Entscheidend ist nicht die Herkunft, sondern die Länge der Fragmente – daran hängt, was im Gewebe passiert.

01

Herkunft

Lachs-DNA, nicht Lachssperma im Wortsinn

Lachssperma Behandlung, was ist das

Ausgangsmaterial ist die Milch männlicher Lachse, also der Samen. Daraus wird die DNA extrahiert, in Fragmente zerlegt, von Eiweiß befreit und sterilisiert. Was am Ende in der Spritze ist, hat mit dem Ausgangsmaterial so viel zu tun wie Zucker mit Zuckerrüben. Dass Lachs-DNA dem menschlichen Erbgut strukturell sehr ähnlich ist, ist der Grund für die gute Verträglichkeit.

02

Der Unterschied, den kaum jemand erklärt

Polynukleotide sind nicht dasselbe wie PDRN

PDRN oder Polynukleotide, was ist der Unterschied

Beide stammen aus derselben Quelle, unterscheiden sich aber in der Kettenlänge. Polynukleotide bestehen aus langen DNA-Fragmenten; sie bilden im Gewebe ein wasserbindendes Netz und wirken vor allem über diese Struktur auf die Matrix der Haut. PDRN besteht aus kürzeren Abschnitten und wirkt stärker über Rezeptoren an der Zelle sowie über die Wiederverwertung von Nukleotiden. In der Werbung werden beide Begriffe oft synonym benutzt. Das ist fachlich nicht korrekt.

03

Wirkprinzip

Kein Volumen, sondern Gewebequalität

Wie wirken Polynukleotide in der Haut

Polynukleotide werden flach in die Haut eingebracht, nicht in die Tiefe. Sie binden Wasser, setzen einen Reiz für den Umbau der Bindegewebsmatrix und sollen die Aktivität der Fibroblasten unterstützen. Das Ergebnis ist, wenn es eintritt, eine Haut, die dichter und ruhiger wirkt – nicht ein verändertes Gesicht. Wer Volumen oder Kontur möchte, braucht ein anderes Verfahren.

Anwendung

Wofür Polynukleotide sinnvoll sein können

Am stärksten dort, wo die Haut dünn ist und Filler schnell unnatürlich wirken. Am schwächsten dort, wo Volumen oder Hautüberschuss das eigentliche Thema sind.

01

Augenpartie

Die häufigste Anfrage. Dünne, trockene Unterlidhaut mit feiner Knitterfältelung spricht erfahrungsgemäß am besten an. Wichtig: Dunkle Augenringe haben verschiedene Ursachen. Liegt eine Einsenkung oder ein durchschimmerndes Gefäßbett zugrunde, ändert sich daran wenig.

02

Gesicht, Hautqualität

Fahle, trockene Haut mit sichtbaren Poren und beginnendem Elastizitätsverlust – typischerweise ab Mitte dreißig, nach starker Sonnenexposition oder nach Gewichtsverlust. Es geht um Textur, nicht um Form.

03

Hals, Dekolleté und Hände

Regionen mit wenig Unterhautfett, in denen klassische Filler schlecht funktionieren und Knötchen bilden können. Hier ist eine flächige Behandlung in der Haut oft die sinnvollere Wahl.

04

Narben und strapazierte Haut

Flache Aknenarben und Haut nach Laser- oder Needling-Behandlungen. Die Datenlage dazu ist schmaler als bei der Hautqualität im Gesicht, deshalb sprechen wir hier besonders deutlich über Erwartungen.

Geht es dagegen um abgesunkene Wangen, ausgeprägten Hautüberschuss oder tiefe statische Falten, ist ein anderes Verfahren im Vorteil – Volumen, Biostimulation in der Tiefe oder ein energiebasiertes Verfahren. Wir sagen dir das im Gespräch, bevor du eine Serie beginnst, die das Thema nicht löst.

Einordnung

Rejuran, Gouri, Profhilo, Filler – was ist was?

Diese Namen werden in einem Atemzug genannt, obwohl sie völlig verschiedene Substanzen sind. Wer das einmal sortiert hat, trifft eine bessere Entscheidung als mit jeder Markenempfehlung.

Polynukleotide

Lange DNA-Fragmente

Aus Lachs-DNA. Binden Wasser, bilden ein Netz in der Haut und zielen auf Hautdichte, Elastizität und Feuchtigkeit. Kein Volumen, keine Kontur. In Europa als CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt von mehreren Herstellern erhältlich.

PDRN

Kurze DNA-Fragmente

Gleiche Quelle, kürzere Ketten. Wirkt stärker über Rezeptoren an der Zelle. Gut untersucht ist PDRN vor allem in der Wundheilung; in der ästhetischen Anwendung werden beide Begriffe im Marketing oft vermischt.

Rejuran®

Das Präparat, mit dem wir arbeiten

Rejuran ist kein eigenes Wirkprinzip, sondern ein Produktname für ein Polynukleotid-Präparat aus Korea – dort seit Jahren etabliert und auch hier das meistgesuchte. Wir setzen es für alle Areale ein, von der Augenpartie bis zum Handrücken.

Gouri®

Polycaprolacton, kein Polynukleotid

Der größte Verwechslungspunkt. Gouri enthält flüssiges Polycaprolacton – einen resorbierbaren Kunststoff, der als Biostimulator über Monate Kollagenbildung anregen soll. Andere Substanz, andere Ebene, anderes Ziel: Festigkeit und Kontur statt Hautqualität. Übliches Schema sind drei bis vier Sitzungen im Abstand von vier Wochen.

Profhilo®

Hyaluronsäure ohne Vernetzung

Kein DNA-Produkt. Stark wasserbindende Hyaluronsäure, die flächig in wenigen Punkten eingebracht wird. Ziel ist ebenfalls Hautqualität, der Weg dorthin ist ein anderer. In einer randomisierten Vergleichsstudie an der Augenpartie unterschieden sich Polynukleotide und nicht vernetzte Hyaluronsäure im Gesamturteil nicht wesentlich.

Hyaluron-Filler

Vernetzte Hyaluronsäure

Füllt auf, stützt, verändert Konturen. Wird tiefer eingebracht und bleibt als Depot liegen. Das ist etwas grundlegend anderes als ein Skinbooster – und wird trotzdem ständig in einen Topf geworfen.

Welches dieser Verfahren infrage kommt, entscheidet sich an deinem Befund und nicht an der Substanz, die gerade viel gesucht wird. Häufig ist die richtige Antwort eine Kombination in einer bestimmten Reihenfolge – und manchmal keines davon.

Ablauf

Vier Schritte, von der Beratung bis zur Kontrolle

Die eigentliche Behandlung dauert zwanzig bis dreißig Minuten. Der wichtigere Teil ist das, was davor geklärt wird.

01

Beratung und Befund

Hautdicke, Elastizität, Lichtschäden, Fettverteilung, Vorbehandlungen, Medikamente. Wir legen fest, welches Areal behandelt wird und was realistisch erreichbar ist. Wenn ein anderes Verfahren besser passt, sagen wir das.

02

Behandlung

Betäubungscreme etwa zwanzig Minuten vorher. Dann flache Einstiche mit feiner Nadel oder eine Kanülentechnik, je nach Region. Unter den Augen arbeiten wir besonders vorsichtig, weil dort die Haut am dünnsten ist.

03

Die ersten Tage

Kleine Quaddeln sind normal und verschwinden meist innerhalb weniger Stunden bis zu einem Tag. Blutergüsse sind möglich, besonders an der Augenpartie. Sport, Sauna und Alkohol für ein bis zwei Tage weglassen, Sonnenschutz konsequent.

04

Kontrolle und Entscheidung

Nach der Serie schauen wir gemeinsam, was sich verändert hat – mit Fotodokumentation, nicht aus dem Gedächtnis. Daraus ergibt sich, ob und wann aufgefrischt wird. Wenn nichts Sichtbares passiert ist, wird auch das benannt.

Vor dem Termin

Die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden

Polynukleotide gelten als gut verträglich und sind schnell gemacht. Trotzdem gehören ein paar Dinge vorher geklärt – damit du weißt, was dich erwartet und was du dir für die Tage danach einplanen solltest.

Wann sieht man etwas?

Die meisten bemerken nach der zweiten Sitzung, dass die Haut praller wirkt und Make-up besser aufliegt. Der Umbau im Bindegewebe braucht Wochen, nicht Tage – deshalb beurteilen wir das Ergebnis am Ende der Serie und mit Fotos, nicht nach dem ersten Termin.

Wie fühlt sich die Behandlung an?

Mit Betäubungscreme ist sie für die meisten gut auszuhalten. An der Augenpartie und an den Lippen ist sie unangenehmer als an der Wange. Eine Sitzung dauert zwanzig bis dreißig Minuten, danach kannst du direkt weiter – nur Sport, Sauna und Alkohol lässt du ein bis zwei Tage weg.

Helfen sie bei meinen Augenringen?

Das hängt von der Ursache ab, und die klären wir vorher. Ist die Unterlidhaut dünn, trocken und fein zerknittert, spricht sie erfahrungsgemäß gut an – das ist die häufigste Konstellation. Entstehen die Schatten durch eine Volumenlücke oder durch Pigment, ist ein anderes Verfahren das wirksamere, und wir sagen dir welches.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Häufig und vorübergehend: Rötung, kleine Quaddeln, Schwellung, Druckempfindlichkeit, Blutergüsse – an der Augenpartie häufiger als im Gesicht. Selten: Knötchen, Entzündungen, Infektionen. Sehr selten, aber grundsätzlich bei jeder Injektion im Gesicht möglich: eine Gefäßverletzung.

Was ist bei einer Fischallergie?

Die Präparate sind hochgereinigt und praktisch eiweißfrei. Mehrere Hersteller nennen eine bekannte Fischallergie dennoch als Gegenanzeige. Wenn das auf dich zutrifft, besprechen wir es vorher und entscheiden im Einzelfall – nicht nach Gefühl.

Wann wird nicht behandelt?

In Schwangerschaft und Stillzeit, bei akuter Infektion oder Entzündung im Behandlungsgebiet, bei bekannter Unverträglichkeit gegen Bestandteile sowie bei bestimmten Autoimmunerkrankungen oder gerinnungshemmender Medikation ohne vorherige Abklärung.

Was kostet es und zahlt die Kasse?

Je Sitzung ab 350 € für die Augenpartie und ab 450 € für Gesicht, Hals oder Dekolleté; als Paket für drei Sitzungen ab 890 €. Es ist eine ästhetische Selbstzahlerleistung, auch private Versicherungen erstatten sie in aller Regel nicht. Den Betrag für dein Areal bekommst du vor der ersten Behandlung schriftlich.

Mögliche Nebenwirkungen, Gegenanzeigen und Alternativen besprechen wir vor der Behandlung ausführlich und schriftlich. Was in deinem Fall gilt, klärt sich erst nach der Untersuchung – diese Seite ersetzt dieses Gespräch nicht.

Du weißt nicht, ob Polynukleotide oder ein anderes Verfahren zu deiner Haut passen? Das klären wir in zwanzig Minuten.

Unsere Haltung

Wie wir arbeiten

Polynukleotide sind ein gutes Werkzeug für eine klar umrissene Fragestellung: Haut, die dünner, trockener und müder geworden ist. Genau dafür setzen wir sie ein – und genau dafür funktionieren sie.

01

Erst der Befund, dann das Produkt

Wir sehen uns die Haut an, bevor wir über Präparate sprechen. Das kostet zehn Minuten mehr und sorgt dafür, dass du die Behandlung bekommst, die zu deinem Befund passt – statt die, die gerade am meisten gesucht wird.

02

Fotodokumentation statt Gefühl

Vor der ersten Sitzung und am Ende der Serie wird unter gleichen Bedingungen fotografiert. So siehst du, was sich tatsächlich verändert hat, und die Entscheidung über eine Auffrischung ist keine Geschmacksfrage.

03

Ein Plan, der vorher feststeht

Anzahl der Sitzungen, Areale und Kosten werden vor dem ersten Termin festgelegt und schriftlich festgehalten. Keine Erweiterung unterwegs, keine Zusatzprodukte auf dem Behandlungsstuhl.

Häufige Fragen

Polynukleotide: die Fragen aus der Sprechstunde

Was sind Polynukleotide und was hat Lachssperma damit zu tun?

Polynukleotide sind gereinigte, in Fragmente zerlegte DNA. Gewonnen wird sie aus der Milch männlicher Lachse, also dem Samen. Das Material wird von Eiweiß befreit, gereinigt und sterilisiert; übrig bleiben DNA-Ketten, die in ihrer Struktur menschlicher DNA sehr ähnlich sind. Der Begriff Lachssperma-Behandlung beschreibt also die Herkunft, nicht das, was injiziert wird.

Was ist der Unterschied zwischen Polynukleotiden und PDRN?

Die Kettenlänge. Polynukleotide bestehen aus langen DNA-Fragmenten und wirken vor allem über ein wasserbindendes Netz in der Bindegewebsmatrix. PDRN besteht aus kürzeren Abschnitten und wirkt stärker über Rezeptoren an der Zelle. Im Marketing werden beide Begriffe häufig gleichgesetzt, fachlich sind sie es nicht.

Arbeitet ihr mit Rejuran?

Ja. Rejuran ist das Polynukleotid-Präparat, mit dem wir behandeln – dasselbe, das in Korea seit Jahren eingesetzt wird und das hier am meisten nachgefragt wird. Rejuran ist dabei kein eigenes Wirkprinzip, sondern ein Produktname für Polynukleotide aus gereinigter Lachs-DNA. Welches Areal in welcher Menge behandelt wird, legen wir nach der Untersuchung fest.

Was ist der Unterschied zwischen Rejuran und Gouri?

Zwei völlig verschiedene Substanzen. Rejuran steht für Polynukleotide, also DNA-Fragmente, die flach in die Haut eingebracht werden und auf Hautdichte, Elastizität und Feuchtigkeit zielen. Gouri enthält flüssiges Polycaprolacton, einen resorbierbaren Kunststoff, der als Biostimulator über Monate die Kollagenbildung anregen soll und eher auf Festigkeit und Kontur zielt. Unterschiedliche Substanz, unterschiedliche Ebene, unterschiedliches Behandlungsziel – und damit auch unterschiedliche Patienten.

Wie viele Sitzungen brauche ich und wie lange hält das?

Empfohlen sind zwei bis drei Sitzungen im Abstand von zwei bis vier Wochen; als Paket rechnen wir drei Sitzungen ab. Eine Auffrischung wird je nach Haut und Ausgangslage nach sechs bis zwölf Monaten besprochen. Erste Veränderungen der Hautqualität berichten viele nach der zweiten Sitzung; eine einzelne Behandlung zeigt selten das volle Bild.

Tut die Behandlung weh und wie lange sieht man etwas?

Mit Betäubungscreme ist sie für die meisten gut auszuhalten; an der Augenpartie und an den Lippen ist sie unangenehmer als im Wangenbereich. Kleine Quaddeln bilden sich meist innerhalb weniger Stunden bis zu einem Tag zurück. Blutergüsse sind möglich und können einige Tage sichtbar bleiben – plane also keinen wichtigen Termin für den Tag danach.

Helfen Polynukleotide gegen Augenringe?

Nur bei bestimmten Ursachen. Wenn die Unterlidhaut dünn, trocken und fein zerknittert ist, kann sich das Erscheinungsbild bessern. Entstehen die Schatten dagegen durch eine Einsenkung, durch durchscheinende Gefäße oder durch Pigment, bringt die Behandlung wenig. Deshalb klären wir die Ursache vorher, statt pauschal zu behandeln.

Kann ich Polynukleotide mit anderen Behandlungen kombinieren?

Ja, mit Abstand und Plan. Kombinationen mit Botulinumtoxin, Hyaluron-Fillern, Biostimulatoren oder energiebasierten Verfahren sind üblich, aber Reihenfolge und zeitlicher Abstand sind nicht beliebig. Mehrere Verfahren an einem Tag sind selten eine gute Idee, weil sich Reaktionen dann nicht mehr zuordnen lassen.

Wie gut ist die Studienlage zu Polynukleotiden?

Für die Hautqualität gibt es brauchbare Hinweise aus kontrollierten Studien. Sie sind allerdings klein: Die veröffentlichten Vergleichsstudien umfassen meist fünfzehn bis dreißig Personen, laufen über wenige Monate und stammen überwiegend aus Korea. Für viele darüber hinaus beworbene Anwendungen fehlen belastbare Daten. Wir setzen Polynukleotide deshalb dort ein, wo die Hinweise am besten sind, und nicht als Antwort auf alles.

Sind Polynukleotide besser als Hyaluronsäure?

Sie sind nicht besser, sondern anders. In einer randomisierten Studie an der Augenpartie unterschieden sich Polynukleotide und nicht vernetzte Hyaluronsäure im Gesamturteil nicht wesentlich; bei Hautrauigkeit und Porengröße schnitten die Polynukleotide etwas besser ab. Welches Präparat bei dir das sinnvollere ist, hängt von Hautdicke, Trockenheit und Region ab – nicht von einer allgemeinen Rangliste.

Helfen Polynukleotide gegen Haarausfall?

Dazu gibt es erste Untersuchungen, aber noch keine Datenlage, die eine Empfehlung trägt. Wir bieten Polynukleotide deshalb nicht als Haarausfallbehandlung an. Bei Haarausfall steht bei uns zuerst die Diagnose, danach die Verfahren, für die es Belege gibt.

Was kostet eine Polynukleotid-Behandlung in Berlin?

Je Sitzung kosten Augenpartie und Handrücken 350 €, Gesicht, Hals oder Dekolleté 450 €, Gesicht und Hals zusammen 750 € und Augenpartie und Gesicht zusammen 700 €. Als Paket für drei Sitzungen: Augenpartie 890 €, Gesicht oder Hals 1.150 €, Gesicht und Hals 1.890 €. Es handelt sich um eine Selbstzahlerleistung, eine Erstattung durch die Krankenkasse gibt es nicht.

Für eine individuelle Einschätzung

Erst schauen, dann behandeln.

Vereinbare ein Beratungsgespräch. Wir sehen uns deine Haut an und sagen dir offen, ob Polynukleotide bei dir etwas bringen – oder ob ein anderes Verfahren das bessere Ergebnis liefert.

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